Premiere für Schnitzel

Zoom"Urlaub vom Herd": Anneliese Bertsch serviert bei der von ihr initiierten Aktion im Gemeindehaus Mittagstisch GB-Foto: Holom

Mötzingen: Wieder Urlaub vom eigenen Herd

Leckeres Essen verteilt auf zwei Gänge in angenehmer Gesellschaft. In Mötzingen nennt sich das "Urlaub vom Herd" und hat inzwischen Tradition.
Heuer gab es zum ersten Mal einen Schnitzeltag für Kinder und Jugendliche - und der kam ziemlich gut an.

Anneliese Bertsch ist in den Osterferien die gute Seele im evangelischen Gemeindehaus. Engagiert und voller Herzblut kümmert sie sich um das Wohl der Gäste. Geschnetzeltes mit Spätzle wird auf Tellern angerichtet und serviert, Salat gibt es extra, ein freundliches Wort und ein Lächeln gehören selbstverständlich zum Service. Zum Nachtisch gibt es Eis und Kirschsoße. 50 Erwachsene und 13 Kinder haben sich angemeldet, die Zahl der Mötzinger, die Lust auf gutes Essen in Gesellschaft haben, wird von Jahr zu Jahr größer. Jeweils in den Oster- und Herbstferien wird "Urlaub vom Herd" angeboten und kann auch nur tageweise gebucht werden. "Wir haben vor vier Jahren mit 20 Gästen angefangen und es hat sich echt gut entwickelt", erzählt Anneliese Bertsch, die die Aktion ins Leben gerufen hat und die inzwischen unter dem Dach des Bürgernetzwerkes angesiedelt ist. Besonders groß ist die Freude beim fünfköpfigen ehrenamtlichen Team darüber, dass so viele Kinder gekommen sind. "Weil die Osterferien diesmal so kurz sind, dachte ich mir, dass die Großeltern mit ihren Enkeln kommen könnten oder auch Eltern mit ihren Kindern." Premiere hatte dieses Jahr der Schnitzeltag für Kinder und Jugendliche. "Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass sich so viele Kinder anmelden, aber es freut uns sehr." Damit nach dem Essen keine Langeweile aufkommt, steht ein
separater Tisch bereit, auf dem viele Mandalas bereitliegen und darauf warten, ausgemalt zu werden. Und die Kinder nehmen das Angebot gerne an. Monika Kußmaul vom Helferteam sitzt mit am Tisch, plaudert, kümmert sich und sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Heinz und Ruth Ottmar sind zum ersten Mal dabei und haben ihre drei Enkelkinder mitgebracht. "Wir haben jeden Mittwoch unsere Enkel bei uns und wollten gerne etwas unternehmen, da hat sich das Mittagessen hier angeboten", erzählt Heinz Ottmar. Bereut habe er seine Entscheidung nicht. "Es ist schön hier und das Essen ist einwandfrei." Schnitzeltag hin, Schnitzeltag her, Inge Frank kommt schon seit Jahren mit ihren Kindern. "Für mich ist es schön, wenn ich nicht kochen muss und meine Eltern sind auch dabei, deswegen komme ich schon seit einigen Jahren", berichtet Frank, die inzwischen in Iselshausen lebt. Ihr Vater Gerhard Müller ist übrigens der örtliche Mostkönig. Und damit die Streuobstwiesen nicht in Vergessenheit geraten und die Menschen Apfelsaft trinken, spendet er bei Urlaub vom Herd die Getränke - Most und zweierlei Sorten Apfelsaft.Benjamin und Egon Faiss haben sich durch die Speisekarte inspirieren lassen. "Ich habe gesehen, dass ich alles mag, was es gibt, deswegen haben wir uns angemeldet und es lohnt sich auf jeden Fall. Wir kommen nächstes Jahr wieder", erzählte Benjamin Faiss. "Und die Menschen freuen sich,
dass sie nicht alleine zu Mittag essen müssen und natürlich, dass sie hier bedient werden", weiß Anneliese Bertsch.

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