Im Einsatz für andere

Claus-Dieter Stoll

Mötzingen: Enorme Resonanz für Bürger-Netzwerk

Zum allerersten Mal fand in der Gemeindehalle Mötzingen die Mitgliederversammlung des Bürger-Netzwerks Mötzingen statt. Der Verein konnte sich dabei über eine hohe Mitgliederzahl und ein erfolgreiches erstes Jahr freuen.

Seit gut einem Jahr gibt es den Verein Bürger-Netzwerk Mötzingen. Er hat das Ziel, dort zu helfen, wo es am nötigsten ist. Es soll außerdem erreicht werden, dass vor allem die älteren Mitbürger, solange möglich, in Mötzingen wohnen bleiben können. Bei der Gründung bestand der Verein aus 191 Mitgliedern, nun kann er sich bereits über 466 Personen freuen, denen das soziale Leben in Mötzingen am Herzen liegt. "Das Bürger-Netzwerk Mötzingen ist genau das, was wir in unserem Ort brauchen", sagte Claus-Dieter Stoll (GB-Foto: gb), Sprecher und Vorstand, bei der ersten
Hauptversammlung.

Eine Umfrage des Vereins zeigte deutlich, dass es einen hohen Bedarf an Unterstützung für Angehörige von zu pflegenden Personen gibt. Besonders seien auch Schulungen, Gespräche und der Austausch zwischen den Angehörigen gewünscht. Um die älteren Gemeindemitglieder zu unterstützen, gibt es bereits die Nachbarschaftshilfe. Diese bietet Unterstützung im Haushalt bei Erkrankung, zeitweise Betreuung von dementen Bürgern, Fahrdienste und Spaziergänge sowie die Durchführung von Kleinreparaturen an.

Des Weiteren wurde am 1. Juni 2015 das Netzwerkbüro eröffnet, welches als Anlaufstelle dient. Dort können Bürger bei Fragen und Anliegen die Sprechstunde besuchen, es werden Veranstaltungen organisatorisch unterstützt, die Nachbarschaftshilfe wird organisiert und die Abrechnungen werden erstellt und bearbeitet. Aktuell bietet das Netzwerkbüro einige Aktivitäten für Senioren an. So zum Beispiel Besuche, der Stubengang, der Urlaub vom Herd und der Urlaub ohne Koffer sowie Ausflüge, die in regelmäßigen Abständen stattfinden. Egon Stoll, stellvertretender Bürgermeister in Mötzingen, lobte den Verein: "Wir wollten in Mötzingen etwas verändern und das ist uns auch
gelungen."

Nun sei wichtig, die Attraktivität des Vereins für jüngere Generationen auszubauen. "Ich würde mir wünschen, dass wir weitere Helfer aus unterschiedlichen Generationen gewinnen", sagte Vorstandsmitglied Jürgen Penner. Zudem soll die Angebotspalette erweitert werden, so dass auch Kinder und Jugendliche profitieren können. In Zukunft soll außerdem ein Betreuungszentrum in Mötzingen entstehen. Dort soll es neben zwei Arztpraxen und einem Physiotherapeuten auch eine Tagespflege und eine ambulante Wohngruppe geben. In der Wohngruppe sollen etwa zwölf Senioren zusammenleben, die sich einerseits gegenseitig unterstützen können, jedoch andererseits auch jeweils ihre eigenen Bereiche zur Verfügung haben werden.

Solide Finanzbasis
Finanziell ist der Verein nach einem Jahr gut aufgestellt. "Der Verein steht auf finanziell gesunden Beinen und kann sich voll und ganz auf seine Vereinsziele konzentrieren", sagte Roland Zimmermann, Kassenwart des Vereins.

Außerdem standen bereits nach einem Jahr Wahlen an, da zwei Personen den Vorstand und drei Personen den Verwaltungsbeirat aus verschiedenen Gründen verlassen mussten. Pfarrer Friedrich Gräter gab seinen Platz im Vorstand aus gesundheitlichen Gründen ab, blieb dem Verein jedoch treu, indem er in den Verwaltungsbeirat wechselte. Jürgen Penner schied ebenfalls aus dem Vorstand aus. Wieland Flothmann und Herbert Radloff wurden daher neu in den Vorstand gewählt, der aus sieben Personen besteht. Den Verwaltungsbeirat, der aus sechs Personen zusammengesetzt ist, verließen Wieland Flothmann, der in den Vorstand wechselte, Eberhard Leins und Inge Penner. Neu gewählt wurdendeshalb Anneliese Bertsch, Pfarrer Friedrich Gräter und Rolf Härdtner.

Artikel herunterladen
27. Juli 2026
Gemeinsamer Nachmittag mit den Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse
29. Juni 2026
Bürger Netzwerk Mötzingen e.V. übergibt 1. Spielzeugkiste
17. Juni 2026
Rückblick Ausflug nach Freudenstadt
14. Juni 2026
Rückblick auf den Reisevortrag „Mit Wieland Flothmann in den Süden Argentiniens“
17. Mai 2026
Fabian Dupont: Verhalten bei hohen Temperaturen
9. Mai 2026
Am Dienstag, den 21.April, unternahmen wir einen schönen Ausflug nach Schramberg. Das war der zweite Ausflug 2026 zusammen mit Ü60 Jettingen. Unser erstes Ziel war die Gaststätte Unot in Sulgen zum Mittagessen.
10. April 2026
Einen besonderen Nachmittag erlebten die Besucherinnen und Besucher des Bürgertreffs am 02.April 2026. Das Akkordeonkonzert mit Roman Dotsenko entführte das Publikum auf eine beeindruckende musikalische Reise und erwies sich als wahrer Hochgenuss. Vor einigen Jahren kam Frau Voss mit Roman Dotsenko in Kontakt und schenkte ihm nach einiger Zeit ein wertvolles Akkordeon. Damit entstand eine freundschaftliche Verbindung mit Roman, der u.a. an der Musikschule Primus seit 2023 in Ulm als Dirigent und Musiklehrer tätig ist. Durch diesen Kontakt ergab es sich, dass Roman Dotsenko als Dank für die Überlassung des Akkordeons vorschlug, einen Bürgertreff in Mötzingen bei Kaffee und Kuchen zu umrahmen.
5. April 2026
Am 1. April sind uns 23 Teilnehmer zur Besenwanderung gefolgt, es war also kein Aprilscherz. Bei einstelligen Temperaturen sind wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Obertürkheim aufgebrochen. Zum Glück hatten einige Regenschirme dabei, so mussten wir nicht mit Regen rechnen. Im Besen „Rauscher“ angekommen, haben wir uns zuerst mit einem guten viertele Wein (oder auch mehr) und einem deftigen Essen gestärkt. Um 14 Uhr kam dann das Schwäbisch-Kärntner-Duo „unplugged“ und spielte mit Gitarre und Zugorgel Lumpenlieder auf, die wir mit voller Kehle begleiteten. Den Meisten war es bei der ausgezeichneten Stimmung nicht nach Wandern. Eine kleine Gruppe war begeistert von einem Spaziergang durch die Weinberge bei schönstem Sonnenschein. Kurz nach 16 Uhr traten wir die Heimfahrt an. So ging ein schöner, kurzweiliger Tag zu Ende. Das Ausflugsteam bedankt sich bei der tollen Truppe. Bilder: Wieland Flothmann
21. März 2026
Frühling liegt in der Luft und bei bestem Wetter haben wir bei unserem ersten Bürgernetzwerkausflug 2026 mit 39 Teilnehmern aus Mötzingen und Jettingen die Altstadt von Winnenden erkundet. Bei der anschließenden Werksführung bei Kärcher, die wir mit einem tollen Mittagessen begonnen haben, wurden wir in die Welt des Familienunternehmens mitgenommen. Nach einem Blick ins werkseigene Kärcher-Museum und in die Familiengeschichte Kärcher, die ab 1924 begann, konnten wir uns in der Produktion einen kleinen Überblick über die große Produktpalette, die Produktionskapazitäten, Innovationen und Beiträge zur Nachhaltigkeit des Unternehmens verschaƯen. Wir haben nicht schlecht gestaunt, was sich hinter den Kulissen der Firma Kärcher alles tut. Gut zu sehen, dass sich alteingesessene schwäbische Unternehmen am weltweiten Markt behaupten. Wir hatten einen schönen Tag - Bürgernetzwerk Mötzingen und Ü60Treff Jettingen. Bericht: Ilona Flosdorff Bilder: Ilona Flosdorff, Fam. Kappler, Heincke Winnenden
Weitere Beiträge