An kritischen Stellen helfen Lotsen

In der Mötzinger Gemeindehalle bekamen die Schülerlotsen das nötige Wissen für ihren Einsatz vermittelt.
Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Das neue Schuljahr ist da – und damit sind auch die Schülerlotsen in Mötzingen wieder im Einsatz. Jüngst haben 16 Freiwillige aus Mötzingen und vier neue aus Bondorf die Ausbildung mit der Polizei Böblingen, Referat Prävention, absolviert.


Die Schulung für die künftigen Schülerlotsen fand in der Mötzinger Gemeindehalle statt. Dort war ausreichend Platz, sodass die Teilnehmer unter Einhaltung des Mindestabstandes den Ausführungen der Fachleute folgen konnten. Die Polizisten ließen den Ablauf der Tätigkeit als Schülerlotsen sowie die Anfänge des Projekts Revue passieren.


Anschließend ging es an die Theorie. Worauf müssen sie achten? Was ist wichtig? Welche Verhaltensregeln gelten?
Die Schülerlotsen vermitteln den Kindern nun in den ersten beiden Schulmonaten wichtige Grundlagen für das Verhalten als Fußgänger im Straßenverkehr. Beispielsweise geht es um das richtige Überqueren der Straße und das Verhalten auf dem Gehweg. Die Schülerlotsen positionieren sich dazu an kritischen Punkten, welche die Jungen und Mädchen auf ihrem Schulweg passieren müssen. Das ist verstärkt in der Ortsmitte der Fall. Morgens und mittags, also vor und nach der Schule, beziehen die Freiwilligen dort Stellung. Zu erkennen sind sie an ihren gelben Warnwesten mit der Aufschrift "Verkehrshelfer", einer Schildmütze und einer rot-weißen Kelle. Eben diese Utensilien erhielten die frisch geschulten Schülerlotsen nach absolvierter Ausbildung.


Im Mittelpunkt der Schülerlotsen-Tätigkeit steht ganz klar eines: der sichere Schul- und Heimweg der Schulanfänger. Deswegen findet die Initiative des Bürgernetzwerks dieses Jahr schon zum fünften Mal statt. Die Idee geht auf die ehemalige Gemeinderätin Ursula Graf zurück und wurde vom damals neu gegründeten Bürgernetzwerk aufgegriffen.
Zunächst organisierte Roland Zimmermann das Projekt, heute obliegt diese Aufgabe Paul Gerhard Morlok. Ursula Graf habe sich in diesem Jahr übrigens für ihren ersten Einsatz an der Bondorfer Straße eingetragen.


Schülerlotse Paul weiß aus eigener Erfahrung: Dieses Ehrenamt macht Spaß – insbesondere, weil sich die Kinder freuen, die Schülerlotsen jeden Tag zu sehen. Sie erzählen, was sie erlebt haben und vor allem halten sie sich an die Anweisungen der Schülerlotsen. Dass die Kinder zu Fuß gehen und nicht mit Elterntaxis gebracht werden, ist für Morlok ein weiterer positiver Effekt des Einsatzes der Schülerlotsen.


Dass sich die Schülerlotsen selbst ins Leben gerufen und organisiert haben, ist ein Novum im Landkreis Böblingen, weiß Paul Gerhard Morlok. Bondorf habe wenig später nachgezogen, unter dem Dach der Gemeinde. "Eine Selbstorganisation über die Schülereltern oder die Grundschule hat bisher in weiteren Gemeinden nicht geklappt", berichtet Morlok

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