Meilenstein für Mötzingen

Neues Zentrum "Senioren-Wohnen" öffnet seine Pforten

Eingebettet in einen Tag der offenen Tür mit Besichtigung der Räumlichkeiten des Bürgernetzwerkes und der Tagespflege wurde der Gebäudekomplex "Senioren-Wohnen Mötzingen" feierlich eingeweiht.

Nach einer dreijährigen Bauphase war die Freude über die Eröffnung des multifunktionalen Gebäudekomplexes mit dem Tagespflegeangebot, dem barrierefreien Mehrzweckraum sowie dem Büro des Bürgernetzwerkes und der im Haus befindlichen Zahnarztpraxis sehr groß.


Bürgermeister Marcel Hagenlocher sprach von einem wichtigen Meilenstein für Mötzingen auf Basis des Masterplans aus dem Jahr 2011, der im Seniorenbereich insbesondere darauf abzielte, eine Versorgung zuhause möglichst lange zu erreichen, Tagespflegemöglichkeiten zu schaffen und betreutes, altersgerechtes Wohnen sicherzustellen.


Schritt für Schritt habe man sich den einzelnen Zielen gewidmet. Aufgrund der Bürgerumfrage zum Wohnen im Alter, der daraus ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft "L(i)ebenswert altern" und dem auf dieser Basis gegründeten Bürgernetzwerk Mötzingen, wurde ein passgenaues Raumprogramm für Mötzingen entwickelt.


Der Rathauschef ließ die Stationen auf dem Weg zum Bau des Senioren-Wohnens mit Tagespflege, Pflegewohngruppe sowie den zwölf barrierefreien, seniorengerechten Wohnungen und den weiteren Einrichtungen Revue passieren.


"Alle Nutzungen unserer Vision wurden in der Kirchstraße 1 bis 3 verwirklicht", sagte er. Und im kommenden Frühjahr werde dem Projekt mit der Eröffnung einer Hausarztpraxis nach erfolgreicher Arztsuche noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt und ein langgehegter Wunsch erfüllt.

Hausarztpraxis folgt noch

In diesem Jahr erfolgten die ersten Einzüge in die Gebäudeteile, so auch die Zahnarztpraxis und die ambulante Pflegewohngruppe Emilia für sechs Personen. Dabei war der Standort inmitten der Gemeinde goldrichtig gewählt, so das Fazit von Hagenlocher.


Die Häuser, bei denen das Alter und die Pflege im Mittelpunkt stehen, liegen im verkehrsberuhigten Bereich einer Spielstraße gegenüber der Schule, in der sich alle Generationen begegnen.


Sein Dank galt allen an diesem Projekt Beteiligten, insbesondere dem Betreiber des Zentrums, der Stiftung Innovation und Pflege aus Sindelfingen, mit der eine gute Lösung gefunden werden konnte.


Christian Zeisler von der Baugenossenschaft Sindelfingen war vor sechs Jahren, als er auf das Projekt angesprochen wurde, aufgrund der Lage des für ihn bis dahin unbekannten Ortes Mötzingen keineswegs überzeugt von dem Vorhaben. Erst ein klärendes Gespräch führte zu der Überzeugung, den Kaufvertrag 2019 zu unterschreiben.

Lebendige Ortsmitte

Hieraus entstand in Zusammenarbeit mit dem Büro Maisch und deren Organisationstalent Dennis Rothe, der für alle auftauchenden Probleme eine Lösung hatte, eine lebendige Ortsmitte und ein echter Ort der Begegnung für alle Generationen mit einem Bauvolumen von 13 700 Kubikmetern und einer Wohnfläche von 1500 Quadratmetern.


Hinzu kommen 150 Quadratmeter Praxisfläche und 450 Quadratmeter Cafeteria. 269 Tonnen Baustahl und 4600 Tonnen Beton wurden in der Schulstraße verarbeitet, nannte Zeisler einige Zahlen. Er ließ nicht unerwähnt, dass alle am Bau Beteiligten unter erschwerten Bedingungen während der Bauphase enorme Leistungen erbracht hätten. "So entstand ein Zentrum des Lebens und der Gemeinschaft mit vielen Vorzügen", sagte Zeisler.


Für die Stiftung Innovation und Pflege als Betreiber sprach Thomas Jaskolka, Leitung Pflegemanagement, stellvertretend für Geschäftsführer Ivica Grljusic darüber, dass nach dem Motto der Stiftung "Leben gemeinsam gestalten" in Mötzingen passgenaue Möglichkeiten angeboten würden, bei denen die Bewohner ihre Eigenständigkeit bewahren, sich einbringen und gemeinsam aktiv sein könnten. Die Hausleitung obliegt Sarina Schneider. "Gehen Sie aufeinander zu und lernen sich kennen", so sein Appell.

Interesse der Bevölkerung

Die musikalische Umrahmung sowie die Bewirtung bei der Einweihungsfeier übernahm der Musikverein Mötzingen unter der Leitung von Ralf Holzapfel.


Die Türen der Tagespflege und die neuen Räume des Bürgernetzwerkes waren für mehrere Stunden geöffnet. Seitens der Bevölkerung wurde die Gelegenheit zur Besichtigung der Innenräume ebenso genutzt, wie die Möglichkeit, mit den Beschäftigten und der Hausleitung ins Gespräch zu kommen und Antworten auf Fragen zu erhalten.


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