Zwei Eigentümer fehlen noch

Bürgernetzwerk und VdK luden die Einwohner ins Bürgerzentrum

Bürgermeister Hagenlocher referierte auch übers Betreuungszentrum.

Foto: Baum

Zum gemeinsamen Nachmittag lud am Donnerstagnachmittag das Bürgernetzwerk ein, der VdK war mit im Boot. Themen waren der Jahresrückblick auf das Jahr 2022 sowie der Ausblick auf das Jahr 2023.

Pfarrer Stefan Taut begrüßte rund 40 Bürger und sagte, dass Heimat an Wert gewonnen habe. Heutzutage sei es zwar möglich, per E-Mail oder WhatsApp über den gesamten Globus mit anderen vernetzt zu sein – umso bedeutungsvoller aber sei die eigene Heimat.

Beim Nachmittag im neuen Bürgerzentrum wurde nicht zuletzt gemeinsam gesungen, Frieder Ludwig begleitete dabei musikalisch auf dem E-Piano. Zum Anfang des Jahres wurde etwa das Lied „Die Gedanken sind frei“ gesungen.



Bürgermeister Marcel Hagenlocher gab einen Rückblick und Ausblick über Projekte, die die Gemeinde Mötzingen bewegen. Er erklärte, dass es im Januar 2020 zum letzten Mal einen Rückblick und Ausblick in gemütlicher Runde gegeben habe – das Ganze sei eine schöne Tradition.

Realisiert werden konnte das Betreuungszentrum mit dem Bürgersaal und Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für Senioren, unter anderem in einer Pflegewohngemeinschaft oder einer ambulanten Pflegewohngruppe. Hagenlocher zeigte hierzu Bilder vom Baufortschritt.

Die keltischen Funde hätten für etwas Aufregung gesorgt, verbleiben aber nicht in Mötzingen.

Positiv wertet Hagenlocher die Tatsache, dass im Betreuungszentrum auch eine Hausarztpraxis eröffnen wird – im April wird der neue Hausarzt seine Arbeit aufnehmen.

Er freute sich auch über die neue Ortsmitte, die auch beim Fleckenfest 2024 genutzt werden kann.

Geschaffen werden konnte auch der Verbindungsbau zwischen Grundschule und Gemeindehalle, der für die verlässliche Grundschule genutzt wird.

Zum Rechtsanspruch der Eltern auf Kinderbetreuung meinte Hagenlocher: „Das Land oder der Bund bestellen, und bezahlen müssen dies die Kommunen.“ Die seien aber finanziell „an der Belastungsgrenze“.


Als sehr wichtiges Thema schnitt Hagenlocher die Wohnbaulandentwicklung an. Hier wolle die Gemeinde Mötzingen die Neubaugebiete „Röte II“ und „Röte III“ realisieren. Es fehlten aber noch die Zustimmung von zwei Grundstückseigentümern.

Da alle gemeindeeigenen Grundstücke verkauft seien, sei man bei der Wohnbaulandentwicklung auf die beiden Neubaugebiete „Röte II“ und „Röte III“ angewiesen. Die Gemeinde sei in die Umlegung eingestiegen.

„Hopp oder top“ sei das Kriterium für „Röte II und III“ – entweder machen alle mit, und es kann Neubaugebiet werden, oder alles bleibt eben Wiesen- und Ackerfläche.

Im alten Rathaus wird Wohnraum hergestellt, der bisherige Veranstaltungsraum im alten Rathaus wird umgenutzt.


Nach den Ausführungen von Hagenlocher wurde gesungen und Kaffee getrunken. Zudem gab es eine Präsentation von Wieland Flothmann zu den Aktivitäten des Bürgernetzwerks. Ralf Ludewig hielt das Schlusswort und dankte für das neue Zentrum mit Bürgersaal, der von Bürgern und Vereinen genutzt werden kann.


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